Hinterlüftete Fassaden

Hinterlüftete Fassaden: Planung, Umweltverträglichkeit, Aufwertung Der Struktur

Hinterlüftete Fassaden Die Außenverkleidungen der Gebäude spielen eine außerordentlich wichtige Rolle in der zeitgenössischen Architektur und für die Entwicklung und Gestaltung der Stadtlandschaft. Außerdem schützen sie vor Umwelteinfl üssen. Bei der Planung von Stadträumen ist es daher notwendig, ästhetischen Ansprüchen zu genügen und Forderungen an die Lebensdauer der einzelnen Elemente, die Umweltverträglichkeit und die Wirtschaftlichkeit in Bezug zum gesamten Lebenszeitraum des geplanten Raums zu erfüllen. Insbesondere die Außenfl ächen der Gebäude unterliegen vielfachen Beanspruchungen mechanischer, chemischer und thermischer Art, Einwirkungen durch Luftfeuchtigkeit, menschliche Eingriffe, Luftqualität und Witterung. Die o.g. Oberfl ächen spielen zudem eine wichtige Rolle für die ästhetische Wirkung des Gebäudes und seine Integration in die Umgebung. Die verwendeten Materialien müssen den Forderungen des Umweltschutzes und der nachhaltigen umweltgerechten Entwicklung entsprechen.

Ariostea stellt - seiner Zeit voraus - bei der Herstellung von technisch hochwertigsten Bodenbelägen und Wandverkleidungen seine Erfahrung für die Planung und Ausführung von Verkleidungen für große Außenfl ächen zur Verfügung. Der technische Mitarbeiterstamm von Ariostea ist in der Lage, sowohl traditionelle als auch komplexe bautechnische Lösungen für Außenfassaden zu entwickeln und damit eine umfassende Gestaltungsfreiheit für moderne Gebäudeverkleidungen, welche die architektonische Struktur schützen und gleichzeitig aufwerten, zu ermöglichen. Besonders der High-Tech-Marmor und der High-Tech-Stein von Ariostea erlauben mit ihrer Vielfalt an Farben und Oberfl ächenausführungen beträchtliche Gestaltungsmöglichkeiten und gewährleisten dabei ästhetische Ergebnisse von hohem Niveau und sehr hoher Leistungsfähigkeit, was Lebensdauer, einfache Verlegung und Pfl egeleichtigkeit betrifft.

Hinterlüftete Fassaden

Hinterlüftete Fassaden Das hinterlüftete Fassadensystem stellt heute die vollständigste Synthese notwendiger Eigenschaften für eine Außenwand dar, um Wohlbefi nden im Inneren eines Gebäudes zu erreichen. Die wichtigste Aufgabe einer Fassade besteht darin, das Gebäude vor Witterungseinfl üssen und insbesondere vor dem Eindringen von Regenwasser in das Mauerwerk zu schützen, was den Hauptgrund für Gebäudeschäden darstellt. Durch die Anbringung der Verkleidungsplatten in einem bestimmten Abstand von der Wand entsteht außerdem ein Hinterlüftungsraum, der zusammen mit einer am Mauerwerk befestigten Dämmschicht die Wärmedämmung des Gebäudes erheblich verbessert. Zu diesen Hauptvorteilen kommen noch andere, wie etwa die Ableitung des Wasserdampfes durch die Mauerwände, die verbesserte Schalldämmung, die Pfl egeleichtigkeit und die Tatsache, dass ein Zwischenraum geschaffen wird, der für Kabelführungen und andere Installationen an der Außenwand des Gebäudes verwendet werden kann. Die Flexibilität des Systems ist sowohl für Neubauten als auch für die Sanierung von Altbauten geeignet. Im letzten Fall bietet sich hier ein optimales System für die Fassadenmodernisierung. Mit der hinterlüfteten Fassade eröffnen sich durch die Kombination verschiedener Materialien, Muster und Oberfl ächenausführungen gestaltungstechnisch neue Ausdrucksmöglichkeiten.

Das Bausystem

Die hinterlüftete Fassade ist eine komplexe Baulösung, die nach Kriterien der industriellen Planung entwickelt wurde. Vor Beginn der Arbeiten müssen alle Faktoren untersucht und festgelegt werden, damit während der Durchführung keine wesentlichen Veränderungen notwendig werden. Das System wird am Mauerwerk des Gebäudes verankert, das die tragende Struktur für das Fassadensystem darstellt, und durch eine Konstruktion mit „übereinander liegenden“ Schichten gekennzeichnet, bestehend aus:

  • Dämmschicht
  • Tragstruktur aus Metall
  • Verkleidungselemente

Zwischen der Dämmschicht und der Verkleidung entsteht ein Hinterlüftungsraum, der durch den sogenannten „Kamineffekt“ für eine effi ziente, natürliche Belüftung sorgt und sich auf die Ableitung von Wärme und Feuchtigkeit sehr vorteilhaft auswirkt.

Mauerstruktur

Hinterlüftete Fassaden Die Außenmauer eines Gebäudes muss so beschaffen sein, dass die Tragstruktur der hinterlüfteten Fassade an ihr verankert werden kann und muss mit Materialien (Mauerwerk, Stahlbeton, Blöcke) und Systemen ausgeführt werden, die gewährleisten, dass sie der im Projekt geplanten Windbelastung standhält. Durch eine sachgemäße Wahl von Dicke und Art der Materialien für die Mauerstruktur und die Vorteile der hinterlüfteten Fassade in Bezug auf die Wärmedämmung kann die klassische innere Gegenwand aus Lochziegeln vermieden und eine größere nutzbare Oberfl äche gewonnen werden. Auf alle Fälle muss beim Verlegen von Leitungen innerhalb der Mauer darauf geachtet werden, dass diese sich nicht mit den Verankerungen der Fassade überschneiden. Die Außenfl äche der Mauerstruktur sollte normalerweise mit einer gleichmäßig verteilten Mörtelschicht abgedeckt werden, um Unebenheiten der Oberfl äche auszugleichen.

Dämmschicht

Hinterlüftete Fassaden Die Dämmschicht besteht aus Wärmedämmmaterial, dessen Dicke in Abhängigkeit von dem verwendeten Material sowie der im Projekt geforderten Wärmedämmleistung variiert. Die Dämmschicht wird direkt an der Mauerstruktur mit entsprechenden mechanischen Verankerungsdübeln befestigt. Die mechanische Verankerung der Dämmschicht erweist sich vor allem bei der Fassadenmodernisierung als besonders günstig, da Klebstoffe keine perfekte Haftung auf unregelmäßigen und durch Witterungseinfl üsse beschädigten Untergründen garantieren können. Die Dämmschicht muss aus festen oder halbfesten Platten aus Mineralfasern oder Zellstoff bestehen. Die Wahl des Dämmmaterials hängt von den erforderlichen Leistungsmerkmalen ab, und zwar in Bezug auf:

  • die Wärmedämmleistung
  • die Wasserabweisung
  • das Feuerverhalten
  • die Schalldämmung
  • die Färbung der Oberfl ächenschicht (diese kann bei einigen Lösungen, wo die Fugen zwischen den Verkleidungselementen so groß sind, dass die Dämmschicht sichtbar ist, notwendig sein).

Hinterlüftungsraum

Hinterlüftete Fassaden Die Abmessungen des Hinterlüftungsraums einer hinterlüfteten Fassade zwischen der Dämmschicht und der Außenverkleidung sind von wesentlicher Bedeutung, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten und insbesondere den sogenannten „Kamineffekt“ zu erzeugen (Abzug der warmen Luft nach oben). Normalerweise ist er zwischen 30 mm und 80 mm breit.Die Effi zienz dieses Zwischenraums hängt davon ab, wie gut die Luft im Innern zirkulieren kann, d.h. jegliche Hindernisse, die den Luftstrom beeinträchtigen können (Verengungen aufgrund von Struktur- oder Verankerungselementen, Unebenheiten der Oberfl äche der Dämmschicht oder des Verkleidungsmaterials usw.) sollten ausgeschlossen werden. Um eine aufsteigende Luftbewegung im Inneren des Hinterlüftungsraums zu ermöglichen, müssen Lüftungsöffnungen mit einem angemessenen Durchmesser am unteren und oberen Ende des Systems angebracht werden, diese sollten gegebenenfalls durch entsprechende Gitter geschützt werden, um das Eintreten von Fremdkörpern zu verhindern. Das Vorhandensein eines Hinterlüftungsraumes birgt eine Reihe von Nutzen und Vorteilen:

  • der von den Innenräumen kommende Wasserdampf wird nach außen abgeleitet
  • die Wärme wird durch die aufsteigende Luftbewegung abgeleitet
  • die Wärmeeinstrahlung von außen ins Gebäudeinnere wird vermindert.

Tragstruktur

Die Tragstruktur besteht aus einem integrierten System von Metallelementen; normalerweise handelt es sich um Profi le aus extrudiertem Aluminium, wie Bügel, Senkrechtstreben, Querstreben und Befestigungselemente, die zusammengebaut werden, um die notwendige Modularität der Fassade zu ermöglichen. An den Profi len aus extrudiertem Aluminium werden mit Nieten die punktförmigen Befestigungselemente aus Metall angebracht oder befestigt, um die Verkleidungsplatten abzustützen und zu halten. Sie sind zusätzlich mit Dichtungen ausgestattet, die der Trennung der verschiedenen Materialien sowie dem Auffangen von Schwingungen dienen. Die Tragstruktur ist im Hinblick auf ihre Funktion wie folgt aufgebaut:

  • mit Hilfe von Bügeln und passenden Dübeln werden die Senkrechtstreben der Fassade an der Gebäudestruktur befestigt
  • evtl. Querstreben (nur bei einigen Systemen verwendet) werden mit Langlöchern an den Senkrechtstreben angebracht,
  • die Außenplatten werden mit entsprechenden Befestigungselementen aus Metall an den Senkrechtstreben befestigt.

Hinterlüftete Fassaden Die Verbindungen zwischen den Verankerungsbügeln und den Senkrechtstreben und zwischen diesen und den Querstreben erfolgen durch Nieten, die das Eigengewicht jedes einzelnen Elements und der entsprechenden Außenplatten an die Gebäudestruktur übertragen. Die Bügel übertragen außerdem an die Struktur die Windlast und andere Belastungen, denen die Fassade ausgesetzt ist. Das Verankerungssystem ist so konzipiert, dass die Größenunterschiede der Gebäudestruktur in den drei orthogonalen Richtungen ausgeglichen werden. Durch Veränderungen in der Konzeption des Verankerungssystems ist es gegebenenfalls möglich, zu erreichen, dass das Fassadensystem größere Toleranzen der Gebäudestruktur ausgleichen kann. Die Verbindung zwischen den einzelnen Elementen ist so berechnet, dass eine Ausdehnung der Fassadenbauteile toleriert wird. Bauteile mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffi zienten werden getrennt und über Langlöcher miteinander befestigt, die die jeweiligen Bewegungen zulassen. Die Fugengröße ist so berechnet, dass Bewegungen schadlos ausgeglichen werden, während die Dichtungen das Reiben zwischen den einzelnen Elementen vermindern.

Informationen

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