DIE ENSTEHUNG DES PROJEKTS DER WELTWEIT ERSTEN, MIT GRÜNEM WASSERSTOFF BETRIEBENEN KERAMIKINDUSTRIE

Die Iris Ceramica Group – zu der auch Ariostea gehört – und Snam haben eine Vereinbarung zu einem Industrieprojekt unterzeichnet, welches das Studium und die Entwicklung der weltweit ersten, mit Grünem Wasserstoff betriebenen Keramikfabrik vorsieht. Das neue Werk der Iris Ceramica Group, das inCastellarano (RE) errichtet werden wird, wird bis 2022 mit nativen Technologien ausgestattet sein, mit denen Grüner Wasserstoff als Energiequelle eingesetzt werden kann.

Das Industrieprojekt wurde am Mittwoch, den 29. September, im Rahmen des internationalen Events „The H2 Road to Net Zero“ angekündigt, das von Bloomberg in Zusammenarbeit mit Snam und der IRENA anlässlich der Arbeiten der Jugendklimakonferenz pre-COP 26 organisiert wurde. Federica Minozzi, Geschäftsführerin der Iris Ceramica Group, hat an diesem Event als Rednerin in der Runde über die Verwendung von Wasserstoff im Bereich des Energieübergangs teilgenommen.

Unsere Gruppe wird seit jeher von einem starken innovativen Geist und von einem konstanten Augenmerk auf Nachhaltigkeit angetrieben und übernimmt damit häufig eine Vorreiterposition im Keramiksektor, einem Industriesektor, der aufgrund seiner energetisch sehr intensiven Produktionsprozesse große Energiemengen verschlingt. Innerhalb dieses Fertigungsszenarios hat sich unsere Handlungsweise schon immer dadurch hervorgehoben, dass nach der Gleichung Wirtschaftlichkeit = Umweltschutz agiert wurde, die bereits in den 60er-Jahren von meinem Vater Romano Minozzi, Präsident und Gründer der Gruppe, geprägt wurde, um den Weg aufzuzeigen, den wir bezüglich der Umweltnachhaltigkeit einschlagen würden.“, so Federica MinozziC.E.O. der Iris Ceramica Group„Wir können mit Stolz sagen, dass diese Gleichung im Laufe der Jahre mit großer Handlungskonkretheit umgesetzt wurde, und die Errichtung der weltweit ersten Keramikfabrik, die genetisch gezeugt und konzipiert wurde, um mit Grünem Wasserstoff betrieben zu werden, ist dafür ein klarer Beweis. Dieses Industrieprogramm schließt an die verschiedenen Projekte für nachhaltige Innovation an, die in 60 Jahren Unternehmenstätigkeit umgesetzt wurden.“

Die von der Iris Ceramica Group mit Unterstützung von Snam entwickelte Lösung wird in der Fabrik von Castellarano die umgehende Herstellung von keramischen Oberflächen ermöglichen, welche aus einer Mischung von Grünem Wasserstoff, der aus Sonnenenergie gewonnen wird, und Naturgas entstehen. Auf dem Dach des Werks wird eine Photovoltaikanlage (mit einer Leistung von 2,5 MW) installiert werden, die mit einem Elektrolyseur und einem Reservoir für den vor Ort produzierten erneuerbaren Wasserstoff kombiniert wird. Die Lösung, eine Mischung aus Grünem Wasserstoff und Naturgas einzusetzen, wird die CO2-Emissionen mit sofortiger Wirkung eliminieren und langfristig den Weg zu einer ausschließlichen Verwendung erneuerbarer Energien für eine emissionsfreie Produktion ebnen, da die Anlage so ausgelegt wurde, dass sie zu 100% mit Wasserstoff betrieben werden kann.

Die Einführung von Grünem Wasserstoff in die Produktionsprozesse wird daneben auch für das Erreichen des europäischen Ziels der Klimaneutralität bis 2050 ausschlaggebend sein.

Nachrichtenquelle: Il Sole 24 Ore.

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